YouTube-Buch erschienen

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YouTube ist nicht nur eine Videoplattform, sondern ein eigener subkultureller Mikrokosmos und stellt bei einigen, vor allem jüngeren Mediennutzergruppen eine starke Konkurrenz für das klassische Fernsehen dar. Ein neuer Sammelband unter reger Beteiligung von INA-Mitgliedern geht dem Phänomen YouTube jetzt auf den Grund.
Neue Darstellungsformen, die Dialogisierung des Zuschauerkontakts und kreative Finanzierungsstrukturen haben YouTube zum Symbol für Onlinevideo überhaupt gemacht. Gefragt wird in der Aufsatzsammlung danach, ob auf YouTube auch Entsprechungen zur Informations- und Bildungsfunktion des klassischen Journalismus zu finden sind, welche Geschäftsmodelle und Monetarisierungsmöglichkeiten hinter der Produktion von YouTube-Videos stehen und wie die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür aussehen.
Im Einleitung-Aufsatz fragt INA-Geschäftsführer Prof. Hektor Haarkötter danach, ob man sich heute auf den Kanälen genuiner YouTuber schon genau so gut über gesellschaftlich relevante Themen informieren kann wie auf den Kanälen klassischer journalistischer Medien. Mit-Herausgeberin Johanna Wergen untersucht, wie sich YouTube der Herausforderung internationaler Diskurse stellt. INA-Vorstandsmitglied Christian Solmecke, selbst Rechtsanwalt, zeigt die juristischen Besonderheiten bei YouTube-Produktionen. Es geht in dem Sammelband aber auch um das Geldverdienen auf YouTube und um die Frage, wie Bewegtbild auf anderen Internetplattformen ankommt.
Das Buch „Das YouTubiversum“ ist im Springer VS-Verlag (Wiesbaden) erschienen und im Buchhandel oder unter folgendem Link erhältlich:

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