K.O.-Tropfen schon wieder von der Presse aufgegriffen

Quelle: Sott.net
Quelle: Sott.net

Nachdem der Kölner Stadtanzeiger bereits im August diesen Jahres einen ausführlichen Artikel zu dem Thema K.O.-Tropfen veröffentlicht hat, griff jetzt auch die Süddeutschen Zeitung das spannende INA Top-Ten Thema auf.

Der Autor Jan Stremmel geht in dem Artikel „K.o. Tropfen Unauffällig, gefährlich, legal“ darauf ein, wie einfach die gefährlichen Tropfen im Internet bestellt werden können und wie gefährlich diese für den Menschen sind. Als Aufhänger fungiert der prominente Fall des Models Gina-Lisa Lohfink. Lohfink zog dieses Jahr vor Gericht, weil sie zwei Männer beschuldigte, sie mithilfe von K.O.-Tropfen vergewaltigt zu haben.

Da die Tropfen in Deutschland nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, sind sie einfach zu bestellen. Inzwischen werden sie nicht nur als Vergewaltigungsdroge missbraucht, sondern aufgrund des günstigen Preises (ein halber Liter für ca. 50 Euro) auch als Schlafmittel. In dem Artikel wird geschildert, wie ein ehemaliger Heroin-Abhängiger abhängig von K.O.-Tropfen wurde. Durch eine 20 Cent teure Dosis konnte er endlich schlafen, Nebenwirkungen bemerkte er zunächst nicht.

Michael Rath, Chefarzt der Suchtabteilung des Zentrums für Psychiatrie in Bad Schussenried warnt vor den Tropfen. Sie seien schwer zu dosieren, ein Milliliter zu viel könne zum Atemstillstand führen. Zudem mache die Droge schnell abhängig, könne nach einem Entzug Nervenschäden hinterlassen.

Trotz nachweislichem Missbrauch erklärt das Gesundheitsministerium K.O.-Tropfen nicht zur harten Droge. Die Sicherheit der Bürger scheint weniger wichtig zu sein als das viele Geld, das deutsche Konzerne mit K.O.-Tropfen verdienen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*