DLF: Die vergessenen Themen des Jahres 2017

INA-Geschäftsführer Prof. Dr. Hektor Haarkötter im Interview des Deutschlandfunk
INA-Geschäftsführer Prof. Dr. Hektor Haarkötter im Interview des Deutschlandfunk

In der heutigen (27.12.) Ausgabe seines Medienmagazins #medias res beschäftigt sich der Deutschlandfunk ab 15:35 Uhr mit den vergessenen Themen des Jahres 2017. Immer wieder fallen ja gesellschaftlich relevante Themen und Nachrichten medial unter den Tisch: Zu kompliziert, zu schwierig zu recherchieren, politisch nicht gewollt oder ohne Lobby. Im Interview kommen der geschäftsführende Vorstand der Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) e.V., Prof. Dr. Hektor Haarkötter, sowie die DLF-Nachrichtenredakteurin Rita Vock, die auch Mitglied der INA-Jury ist, zu Wort. In einem kurzen Video-Teaser des DLF geht Haarkötter auf unter- und auch überrepräsentierte journalistische Geschichten ein:

„Gesellschaftlich relevante Themen, die in Medien unterrepräsentiert sind“ – Prof. Dr. Hektor Haarkötter im Gespräch mit mediasr from Deutschlandfunk on Vimeo.

5 Kommentare zu DLF: Die vergessenen Themen des Jahres 2017

  1. >jetzt verstehe ich erst so langsam …>
    Bemerkenswert, dass Sie dann aber offenbar nix an den irrtümlich an mich adressierten Worten geändert haben.

    Ich könnte einiges kommentieren.
    Was wieder ein Potential für selektive Reaktionen, Missverständnisse, etc. Ihrerseits eröffnen würde. 😉
    Oder halt wieder nur gelöscht würde. (Wozu Sie sich ja mit keinem Wort geäußert haben.)
    Und für virtuelle Mülleimer schreibe ich nicht gerne.

    Weiterhin einen schönen Austausch mit den Schulterklopfern in Ihrer Filterblase. 😉 Jeder wie er’s mag…

    Machen Sie’s gut!
    Bernd Derksen

  2. Welchen Sinn macht diese Kommentarfunktion, wenn offenbar Unerwünschtes nicht freigeschaltet wird? Der Satz des Profs für Onlinejournalismus („Uns ist nicht ganz klar, was Sie mit Ihrem Kommentar zum Ausdruck bringen möchten.“) diente wohl nur der öffentlichen Darstellung, wie super man doch sei…
    Und es war nicht als Interesse an Sichtweisen und Argumenten anderer zu verstehen. Erst recht nicht als Aufforderung, so dreist zu sein und zu antworten… 😉

    Bei einem Verein, der sich selbst nicht kritisieren lassen möchte, ist die Selbstdarstellung als „medienkritisch“ natürlich sehr glaubwürdig. 😉

    Schon klar, warum Massenmedien wie DLF und RTL zu so einem „kritischen“ Verein derart enge Bande, auch finanziell, pflegen…

    __________
    Zum „blinden Fleck der Medienkritik“ ein Online-Artikel von gestern (8.1.2018):
    https://alternativlos-aquarium.blogspot.de/2018/01/der-blinde-fleck-der-medienkritik.html .
    Von wem stammt wohl für den Autoren der „ärgerlichste Beitrag“ in einem „exellenten Buch“, Herr Haarkötter? 😉

    • Hallo, Herr Derksen, Sie scheinen sehr erregt zu sein, das tut mir leid. Aber aus Ihren spärlichen Bemerkungen in unserem Blog ist nun mal nicht recht zu erfahren, was der Anlass Ihrer Verärgerung über die INA ist. Ich habe nun, nachdem Sie sie hier verlinkt haben, Ihre Kritik des Buchs von Jens Wernecke nebst dem Beitrag von mir gelesen. Dass Sie sich über den geärgert haben, bedaure ich auch, aber das hat ja erst mal nichts mit dem Blog der Initiative Nachrichtenaufklärung zu tun (bei der z.B. auch Uwe Krüger Mitglied ist). Interessanterweise bestätigen Sie allerdings in Ihrer Kritik exakt meine These, indem Sie vorgebliche Falschmeldungen der Presse mit Quellen aus eben jener Presse (u.a. Tagesspiegel, Spiegel, Guardian, Remszeitung etc.) widerlegen wollen (andere Quellen, die Sie heranziehen, halte ich dagegen nicht für so seriös, aber auch das überlasse ich Ihrer Einschätzung). Nichts anderes behaupte ich. Ich behaupte auch nicht, dass alles richtig ist, was man in Zeitungen oder gar im Internet lesen kann. Ich sage nur, dass wir im Vergleich zu vielen anderen Ländern (man nehme nur Russland, die Türkei, Polen etc.) ein doch recht pluralistisches Mediensystem haben, das für eine gewisse Qualitätssicherung sorgt. Ich sage nicht, dass damit alles bestens wäre, sonst würde es einen medienkritischen Verein wie die INA e.V. gar nicht geben. Mit freundlichen Grüßen, Hektor Haarkötter
      P.S.: Professor ist eine Berufsbezeichung, die ich mir für meine Tätigkeit als Hochschullehrer nicht ausgesucht habe — wenn Sie da Standesdünkel empfinden, bitte, mir ist das fremd.

      P.P.S.: Sorry, jetzt verstehe ich erst so langsam: Die Buchkritik im verlinkten Blog ist nicht von Ihnen, sondern von Gunnar Kunz. Trotzdem gilt, was ich dazu schreibe, und das werde ich Hr. Kunz auch noch mitteilen.

  3. >Die Gefahr, dass nach parteipolitischer Präferenz entschieden wird>

    Das gilt natürlich nur für andere … 😉

    • Uns ist nicht ganz klar, was Sie mit Ihrem Kommentar zum Ausdruck bringen möchten. Uns scheint, das die Aussage ziemlich universell gilt. Im übrigen ist die INA parteipolitisch unabhängig und steht auch mit politischen Parteien nicht in Kontakt.

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